Aquarienhaus

Themenwelten der Aquaristik und Terraristik

Aquaristik zerfällt in fünf Bereiche, die sich gegenseitig bedingen. Wer Technik ohne Besatz plant oder Pflanzen ohne Licht, merkt das spätestens nach vier Wochen.

Ein Becken ist kein Gerät, das man aufstellt und einschaltet. Es ist ein Kreislauf aus Wasser, Bakterien, Pflanzen und Tieren, der ein paar Wochen braucht, bis er trägt. Deshalb ist diese Seite nicht nach Produkten sortiert, sondern nach den fünf Bereichen, die diesen Kreislauf ausmachen.

Wie die Bereiche zusammenhängen

Die Technik setzt den Rahmen: Filtervolumen und Beleuchtungsdauer entscheiden darüber, wie viel Besatz und wie viel Pflanzenmasse ein Becken trägt. Die Pflanzen verbrauchen Nährstoffe, die sonst den Algen zur Verfügung stünden, und stabilisieren damit die Wasserwerte. Die Fische bringen genau diese Nährstoffe ein, über Futter und Ausscheidungen. Das Aquarium selbst, also Größe, Standort und Bodengrund, begrenzt alles davon.

Das Terrarium steht bewusst daneben und nicht darin: die Haltung von Reptilien, Amphibien und Wirbellosen an Land folgt anderen Regeln, überschneidet sich mit der Aquaristik aber bei Technik, Bepflanzung und Einrichtung so stark, dass sie hier ihren Platz hat.

Wo du anfängst

Wenn du noch kein Becken hast, beginne beim Aquarium und lies parallel den Ratgeber Aquarium einrichten. Steht das Becken schon und du suchst passenden Besatz, ist Fische der richtige Einstieg. Läuft das Becken und macht Probleme, führt der kürzeste Weg über die Wasserwerte.